EIN GESTRESSTER REBSTOCK PRODUZIERT
KEINE QUALITÄT
und bringt
genau wie ein gestresster Mensch
keine 100%ige Leistung. Wir überprüfen
unsere Weinberge regelmäßig
und achten auf Symptome von Unausgewogenheit
bei den Nährstoffen. Regelmäßig
werden Blattanalysen
durchgeführt, um die vorhandenen
Elemente zu kontrollieren. Wir
behandeln unsere Pflanzen wie Rassepferde.
Wir verwenden nicht
wie andere komplexe
Dünger,
um Kosten zu reduzieren sondern
setzen nur dann, wenn es notwendig
wird, die
einzelnen Elemente
ein, in
mehreren Durchgängen und zu
verschiedenen Zeiten,
je nach Anforderung der Periode,
und reduzieren
damit auch die Auswirkungen auf
die Umwelt ein.
TRADITIONSGEMÄSS
“So wie unsere Großväter”
sagen Weinbauern von heute, vergessen
dabei aber ganz, dass unsere Großväter
weder über das Wissen noch
die Technologien von heute verfügten.
Ganz zu schweigen vom heutigen Weinbau,
der sicher nicht der von vor 100
Jahren ist. Fachgerechten Weinbau
gab es damals nur in einigen Hügelgebieten.
Nur bei
ständigem Einsatz unter streng
wissenschaftlichen Kriterien können
wir uns erwarten 100%ige Leistung
zu erzielen, und das ist
es, was die Tradition uns überliefert,
so machten es unsere Großeltern
Rubini, und stellten an
erste Stelle die Achtung vor der
Umwelt. So bringen wir nicht
nur Wissenschaft mit in den Weinbau,
jeden Tag gehen wir mit Leidenschaft
an unsere Arbeit.
DIE UMWELT IST DAS WICHTIGSTE
ERBE, DAS WIR UNSEREN KINDERN
HINTERLASSEN KÖNNEN
Wir haben unsere Wahl getroffen:
LANDWIRTSCHAFT MIT NIEDRIGER
UMWELTEINWIRKUNG. Und das ist
unsere Philosophie, nicht nur
die Reaktion auf eine “MISURA
F” (MASSNAHME F) genannte
Gesetzesverordnung. Bevor wir
eine Behandlung durchführen
überprüfen wir anhand
klimatischer Daten und Feldbeobachtungen
zuerst, ob sie wirklich notwendig
ist. |
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Wir führen (im Vergleich
zum örtlichen Durchschnitt)
weniger
Behandlungen durch und
wählen niedrig
dosierte Produkte mit niedriger
Umwelteinwirkung aus.
Wir arbeiten mit Technologie,
die
Dosierung von Schädlingsbekämpfungsmitteln
bis um 20% im Vergleich zur
empfohlenen Dosierung, sowie
den
Wasserverbrauch um 85%
zu
reduzieren (nur 150 l/Ha
gegenüber den 1000 l/Ha
bei normalem Volumen) und damit
die Nutzung einer immer wertvoller
werdenden natürlichen Ressource
einzugrenzen, und außerdem
die
Ausspülung zu begrenzen,
wodurch das schädliche
Verbreiten dieser Produkte in
der Umwelt vermieden wird. Wir
haben uns ein Protokoll
auferlegt, dass strenger
als die “MISURA F”
ist, derentsprechend wir keine
Produkte schädlicher oder
giftiger Klassen anwenden
außerdem benutzen wir
keine
chemischen Unkrautbekämpfungsmittel.
Die Unkrautvertilgung erfolgt
mechanisch durch das
Mähen oder die Bodenbearbeitung;
sicher bringt diese Bearbeitung
höhere Kosten mit sich,
aber für die Umwelt kann
man eben nie genug tun. |
TERROIR:
DER GENETISCHE CODE DES WEINS
Wie das DNA jedes Lebewesen auszeichnet, so
bestimmen Terroir sowie die Wechselbeziehung
zwischen Mensch, Weinstock und Gebiet
den Wein, wobei die Menschen hier
nicht eingreifen sondern begleiten;
sie haben die Aufgabe das zu respektieren,
was das Gebiet dem Weinstock gibt.
Ein Film mit Weinstöcken als
Hauptdarsteller, der in diesem kleinen
Paradies, den “Colli Orientali
del Friuli” spielt und bei
dem der Mensch Regie führt,
mit der Aufgabe die Eigenschaften
der Schauspieler freizulegen, harmonisch
gegeneinander auszuspielen und hervorzuheben:
mergelig-sandige Böden, Nordostwinde
und milde, von der Adria kommende
Ströme, die auf unseren Hügeln
aufeinander treffen . Einzigartige,
nicht reproduzierbare Faktoren,
die unsere Weine ebenfalls einzigartig
machen. Faktoren, die nicht von
Menschenhand verändert werden
können, wir greifen nicht auf
forcierte Bearbeitungsmethoden wie
Bewässerung zurück, unsere
einzige Ressource ist die pure Natur. |
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DIE
REIFE DER TRAUBEN
Ein äußerst komplexer
Prozess, bei dem viele Faktoren
eingreifen. Insgesamt gibt es
25
Kontrollen, bei denen die für
die Qualität der Traube
wichtigen 10 Parameter überprüft
werden. Wir verfolgen den Reifeprozess
kontinuierlich, ab spätestens
einem Monat vor der Lese, um
den optimalen Zeitpunkt für
die Ernte zu bestimmen. An jedem
Posten Trauben werden mindestens
30 Kontrollen durchgeführt,
zusätzliche 10 bei den
blauen Trauben. Außerdem
muss jeder Traubenposten einen
sensoriellen Test bestehen,
bei dem das Gleichgewicht zwischen
Säure und Zucker, der Reifegrad
der Tannine und der Traubenkerne
bewertet werden. Zu viele
vergessen heutzutage, dass die
Kerne zur Traube gehören
und deshalb einen Einfluss auf
die Mostverarbeitung haben. |
DIE
BEACHTUNG DER PRIMÄRAROMEN
Unsere Weißweine zeichnen
sich durch die Intensität der
Fruchtaromen aus.
Das gesuchte Resultat ist erst dann
erreicht, wenn wir im Wein alle
Wahrnehmungen der reifen Traube
wiederfinden. Das kann nur mit der
der der Methode
der Überreduktion bei der Vinifikation
erreicht werden. Der Kelterprozess
erfolgt unter komplettem Sauerstoffausschluss.
Wir sind das erste Unternehmen,
das eine innovative Technologie
eingesetzt hat, wir pressen unsere
Trauben sauerstoffrei und bei gefürter
Temperatur. Wir verwenden ausgesuchte
Hefearten.
Dass ausgesuchte Hefe Weine standardisieren
ist falsch, im Gegenteil: sie heben
deren Besonderheiten hervor.
Beim Fruchtzuckergehalt geht es
um einen Molekülkomplex, der
sich während des Reifungsprozesses
der Trauben entwickelt. Diese Moleküle
sind häufig nur in einer Größenordnung
von einigen Dutzend Millionsteln
Gramm vorhanden; man kann sich leicht
vorstellen wie schnell dieses empfindliche
Gleichgewicht gestört werden
kann. Dem Most fügen wir obergärige
Hefekulturen (Back- oder Weinhefe
- Saccaromyces Cerevisiae) zu, die
nur die Mostzucker angreifen und
sie in Alkohol verwandeln, wobei
der Sortencharakter erhalten bleibt.
Die auf den Trauben vorhandenen
Hefepilze gehören häufig
zu verschiedenen Spezies oder sogar
Arten, sie verwandeln die Zucker
in Essigsäure und greifen die
für das Terroir typischen Aromen
an.
DIE
EVOLUTION DER ROTWEINE
Blaue Trauben werden im Durchschnitt
10
Kontrollen mehr als weiße
Trauben unterzogen, da wir
bei ihnen auch die Antozyane (der
Wirkstoff, der den Rotwein rot färbt),
die Tannine und andere Parameter
untersuchen müssen, die anzeigen,
ob die Trauben für einen großen
zur Lagerung geeigneten Wein geeignet
sind. Sie werden bei
fortgeschrittener Reife geerntet,
fermentieren mindestens 2 Wochen
auf den Schalen, wobei der Most
häufig gemischt und der Tresterhut
hinuntergestossen wird, um
das Volumen des Weinmosts, der Kontakt
mit den Schalen hat, zu steigern.
Diese Weine werden mindestens
18 Monate lang ausgebaut,
wobei sich je nach spezifischen
Anforderungen des Weins Lagerperioden
in Holzfässern, Barrique oder
Tonneaux abwechseln. Nach diesen
Perioden werden die Weine verkostet
und in Flaschen abgefüllt oder
noch einige Monate oder sogar Jahre
lang weiter ausgebaut, bis der Wein
seine komplette Reife erlangt hat.
AUFMERKSAMKEIT
UND SORGFALT BEI DEN DETAILS
Mindestens 25 mal wird jeder Wein
kontrolliert, bevor er abgefüllt
wird, um seine Evolution und korrekte
Lagerung zu überprüfen.
Die
Korken werden vor der Abfüllung
analysiert, wobei 3 Parameter
kontrolliert werden, außerdem
werden 400 Degustationen durchgeführt,
bevor sie für das Verschließen
unserer Weine verwendet werden.
Die
Abfülllinie stammt aus der
letzten Generation. Jede
Flasche wird mit mikrogefiltertem
Wasser gewaschen, das abtropft,
bevor die Flasche mit Stickstoff
gefüllt wird. Der Wein wird
bei kontrollierter Atmosphäre
abgefüllt und der Luftdruck
in den Flaschen wird vor dem Verkorken
gemindert, damit kein Sauerstoff
verbleibt und die Sterilität
gewährleistet ist.
ALLES
IN EINEM GLAS
Beim Verkosten eines Weins verwandeln
unsere Lippen, unsere Zunge, Gaumen,
Hals, Nase, Hände und Augen
das, was angebaut wurde, in Poesie.
Düfte, Farben, Geschmack, Reflexe,
Körper, Fruchtzuckergehalt
– ein Überschwang an
Empfindungen, die sich mit poetischer
Harmonie verbinden; Wein ist mehr
als ein Aperitiv oder ein Element,
das zu erlesenen Gerichten gereicht
wird. Wein ist Geschichte, ist Tradition,
Jahrhunderte der Entwicklung mit
Misserfolgen und Ruhm. Dutzende
Männer und Frauen, Hände,
Millionen Regentropfen, hunderte
Sonnenauf- und –untergänge
haben jede einzelne Traube berührt,
die – durch Einsatz und Leidenschaft
– zu Wein geworden ist.
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